TEXTERKENNUNG: WAS UNTERSCHEIDET OCR UND ICR?

Die Digitalisierung im Backoffice von Unternehmen fängt bei der Texterkennung an. In vielen Firmen kommen Rechnungen, Lieferscheine, Anträge und andere Unterlagen in Papierform ins Haus. Damit die Informationen aus diesen Belegen und Dokumenten in der Datenverarbeitung genutzt werden können, müssen sie manuell erfasst und ins System eingegeben werden. Texterkennungssoftware, bekannt als OCR (Optical Character Recognition, optische Zeichenerkennung) beschleunigt diesen aufwendigen und fehleranfälligen Prozess. Sie wandelt die Informationen aus papierbasierten eingescannten Dokumenten in maschinenlesbare Informationen um. In dieser Form können sie allen Abteilungen für die Weiterverarbeitung bereitgestellt, für Auswertungen genutzt und archiviert werden.

AUF DEM WEG ZUR DEMOKRATISIERUNG VON KI.

Entwicklung und Nutzung von KI war am Anfang im Wesentlichen eine Sache von Großunternehmen. Sie hatten mit den Daten, den Datenspezialisten, der Rechenpower und der finanziellen Ausstattung eine Art Monopolstellung, die es ihnen erlaubt hat, KI-Modelle zu erstellen und Lösungen zur Anwendungsreife zu bringen. Jetzt springt der Funke über: Kleinere Unternehmen sehen den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten in ihrem Unternehmen. Es entwickelt sich ein Markt für KI-Lösungen, die die Ausgangslage von Unternehmen mit weniger Ressourcen berücksichtigen.

MACHINE LEARNING – VOM HYPE ZUM STANDARD.

Wie die meisten Themen, die mit künstlicher Intelligenz zu tun haben, liegt auch maschinelles Lernen (Machine Learning, ML) im Trend. Für Unternehmen stellt sich über kurz oder lang die Frage, ob ML tatsächlich die Zukunftstechnologie ist, als die sie in der Öffentlichkeit dargestellt wird, ob sie das leisten kann, was man sich von ihr verspricht und ob sie auch für sie in Frage kommt, um aktuelle Herausforderungen in den Griff zu bekommen und die Zukunft des Unternehmens zu sichern.